Meine ausführliche Vita.

Ute Hauk

Über mich

Schulzeit

Ich bin 1970 in Hannover geboren und in Isernhagen behütet aufgewachsen. Ich war im Sportverein, habe Schwimmen und Leichtathletik gemocht, Flöte gespielt und mich mit meinen Freundinnen getroffen – ich habe also eine gute Kindheit gehabt.
Während meiner Schulzeit hatte ich die verrücktesten Ferienjobs – ich habe in Gärtnereien Primeln von Hand bestäubt, Grünstreifen der Gemeinde gepflegt, Großwasserzähler zusammengebaut und in Supermärkten die Inventur durchgeführt. Mir hat der lockere Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen schon immer Spaß gemacht - und etwas Geld dazuverdienen war in diesem Alter immer gut.

Aus- & Fortbildung

Nach meinem Abitur 1989 in Großburgwedel war Deutschland im Rausch der sich abzeichnenden Wiedervereinigung. In dieser Zeit startete ich mit einer Bankausbildung. Mitgerissen von den politischen Veränderungen war ich aktiv in der Jungen Union in Hannover und fand dort engagierte politische Weggefährten.

Ich blicke gern auf meine Zeit in der Bank zurück. Sie gab mir Orientierung. Ich entdeckte die Leidenschaft für Zahlen und Analysen und blieb in diesem Job. Ein berufsgeleitendes Studium und eine Traineeausbildung gaben mir weiteres Fachwissen. Meine Ansprechpartner glaubten an mich und übertrugen mir interessante Aufgaben.

Nach einigen Jahren hatte ich eine spezielle Kreditausbildung im Firmenkundengeschäft absolviert und nach vier Jahren den Abschluss der Frankfurt School of Finance und Management, früher Bankakademie genannt, als Diplomierte Bankbetriebswirtin in der Tasche.

Berufsleben im Ausland

2008 kam eine große Veränderung. Ich heiratete meinen langjährigen Freund nach Abschluss seiner Promotion an der Technischen Universität Clausthal. Wir gingen ins Ausland nach Asien, zunächst ins englischsprachige Malaysia und anschließend nach Thailand. Vor Ort war ich auf Jobsuche. Also klapperte ich alle Firmen persönlich ab, denn direkte Ansprache war hier richtig und erfolgreich. Und ich konnte punkten.

Nach einem MBA-Studium etablierte ich mich in Asien im IT-Bereich, immer als Schnittstelle zwischen Kunden und Technik. Die Führungskultur in Asien unterscheidet sich von unserer. Ich lernte in dieser Zeit wichtige Dinge: Vertrauen und Respekt lassen sich nicht erzwingen. Beide müssen wachsen durch Zuverlässigkeit und glaubwürdiges Handeln. Menschlichkeit ist dabei unabdingbar. In der Geschäftsleitung einer international tätigen deutschen IT-Firma war ich nun verantwortlich für große Kunden wie Bayer und Deutsche Bank und deren Digitalisierungswünsche.

Berufsleben im Inland

5 Jahre später ging es zurück nach Deutschland und ich setzte meinen Berufsweg in der Bank fort. Für BHW und später für die Postbank Finanzberatung AG war ich in einer Stabsstelle verantwortlich für die bundesweite Vertriebsleitung ausgewählter Kooperationspartner. Es war eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die viel Engagement im Aufbau und in der kontinuierlichen Pflege erforderte. Ich blieb 8 Jahre, dann verließ ich diese Branche und wechselte in den Fortbildungsbereich.

Im Bildungsbereich habe ich als Freiberuflerin gefunden, was ich suchte – das Begleiten von Erwachsenen aller Altersstufen, das Einleiten und Unterstützen positiver Entwicklungen. Ich habe Bildungskonzepte für Zielgruppen neu gestaltet und die vermeintlich trockenen Zahlenfächer mit sehr viel Struktur und lebhafter Unterrichtsform gut verdaulich gemacht, egal ob in Präsenz- oder auch in Onlineform. Es wurde im Unterricht gelacht, gerockt und leidenschaftlich diskutiert, viele waren überrascht von ihren positiven Ergebnissen. Zuversicht zu vermitteln und zu motivieren, das sind meine Stärken.

Mit vielen Bildungspartnern und Kollegen arbeite ich schon Jahre zusammen, ein Wissensaustausch passiert auf Zuruf. Die Industrie- und Handelskammer, das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, die Leibniz Akademie, die Bundeswehr, das BZE in Springe und viele andere zählen zu meinen Auftraggebern.

Vorlieben & Interessen

In meinem Leben ist es mir immer gut gegangen. Ich habe viel gearbeitet, aber das hat vermutlich jeder andere auch. Seit 9 Jahren engagiere ich mich bei den Lions und versuche einen Teil zurück an unsere Gesellschaft zugeben. In Corona-Zeiten war ich Präsidentin des regionalen Lions Clubs und habe sichergestellt, dass wir trotzdem handlungsfähig waren, inhaltlich arbeiten konnten und Ziele hatten.

Ich freue mich, wenn ich durch den Süntel radeln kann oder mit meinen Hunden spazieren gehe. Das befreit. Auch der Griff zu Pinsel und Farbe ist für mich die pure Lebensfreude.


Die Politik hatte ich zwar vor meinem Asienaufenthalt verlassen, ich war aber danach immer politisch interessiert. Jetzt in einer anderen Lebensphase, mit 51 Jahren, bin ich zurück! Als Quereinsteigerin, das ist klar. Ich habe in Großstädten, in Kuala Lumpur und in Bangkok,  gelebt und unseren kleinen zerbrechlichen Lebensraum hier nach diesen Erfahrungen unendlich schätzen gelernt. Diesen Raum möchte ich erhalten.

Nun ist es für mich an der Zeit. Eine neue Etappe wartet. Ich möchte neue Wege gehen, neue Ziele setzen und mit den Menschen in meiner Umgebung -  in der Stadtverwaltung, in den Firmen und in den vielen Vereinen – gemeinsam unser Bad Münder zu einer modernen, fortschrittlichen und ansprechenden Stadt entwickeln.